Kravalski

Januar 2014

Auf das Kravalski sind wir bei der Facebook-Gruppe "Restaurants Köln" gestossen.

Puhhhhh - als semiprofessionelle Restaurant-Tester kommen wir mittlerweile fast schon gar nicht mehr nach und so ziemlich an unsere Grenzen mit dem Verfassen unserer Kritiken - so viele Neueröffnungen gibt es in Köln... Aber Dank unserer Notizen und Fotos können wir unsere Abende immer ganz gut rekonstruieren und wenn uns was so richtig in Erinnerung bleibt, dann muss es entweder verdammt gut oder eben echt übel gewesen sein...

Das Kravalski bewegt sich ein bißchen so dazwischen, aber eher in Richtung gut. Und so kann ich mich nicht mehr an alle Details genau erinnern, aber daran, dass dieses recht neue Gastro-Konzept in den ehemaligen Räumlichkeiten eines Frozen Joghurt-Ladens, dem Foxberry, auf der Aachenerstr. sein zu Hause gefunden hat.

Ambiente

Man muss die Enge mögen, dann kann man es hier schon recht gemütlich finden. Die Tische stehen dicht bei dicht. Jede noch so klitzekleine Lücke wurde hier ausgenutzt, um noch einen Tisch und Stühle unterzubringen. Ein bißchen Studentenbuden-Wohnküchen-Feeling kommt auf, wenn plötzlich zu viele Leute ungeplant hereinschneien, es aber gerade deswegen ein netter Abend wird, weil man so eng zusammenrücken muss und gleich ein gemeinsames Thema hat... An diesem Abend konnten wir das ganz gut ab. Aber ich weiß, es gibt für mich auch andere Abende.... Da brauche ich Platz! ;-)...

Küche

Das Kravalski bietet eine ambitionierte und regional und saisonal orientierte Küche, die auch etwas für Vegetarier und mitunter auch für Veganer bereithält. 

Wir bestellten einmal den Souvide-gegarten Chiccorée mit Roquefort, Walnüssen und Orange für 13,50 €, den Feldsalat mit Entenbruststreifen und Cranberries für 14,50 €, die rosagebratene Barbarie-Entenbrust mit Serviettenknödel, Spitzkohl und Soße für 23,- € und das Rumpsteak mit Salat und Röstkartoffeln für 18,50 €.

Alle Gerichte waren ausnahmslos sehr schmackhaft und präzise zubereitet.

Als Aperitif entschied ich mich für den wohlklingenden Cremant mit Gingerbeer und Hibiskusblüte für 8,50 € und er für ein Schmitz Kölsch (0,33l) für 2,80 €. Die Flasche Wasser kostet 5,- €.

Die Weinkarte ist recht klein, beinhaltet aber ein paar ganz nette Tröpfchen - nichts Weltbewegendes (Chardonnay, Merlot, Spätburgunder etc.) aber trinkbar. Das 0,2 l - Glas bekommt man zwischen 6 - 8,50 €.

Service

Die Mädels waren sehr freundlich, aber leider etwas unkoordiniert und kopflos. Mal wurde das Wasser vergessen, mal der Wein, dann war keine der beiden für uns als Gast ansprechbar, dann kamen wieder beide hintereinander, um nach den Wünschen zu fragen... Die Rechnung sah ebenfalls sehr chaotisch aus, da dort irritierenderweise immer auch irgendwelche Zwischensummen auf den Bon gedruckt waren. Das führte auch bei anderen Gästen zu Verwirrungen. Da kann wohl jemand noch nicht mit der Kasse umgehen... Hauptsache für die Chefs stimmt nachher die Endabrechnung...

Preis-Leistung

Für die Lage und die gebotene Qualität der Speisen ist der Preis unserer Meinung nach angemessen.

Unser Fazit

Ein nettes kleines Restaurant, bei welchem sich insbesondere dann ein Besuch lohnt, wenn man sowieso in der Gegend ist.

 

Aachenerstr. 20

50674 Köln

Telefon (0221) 170 719 48

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Homepage: https://de-de.facebook.com/kravalskikoeln

Öffnungszeiten: täglich ab 11. 30 Uhr, Küche bis 22 Uhr

Aktuell sind 22 Gäste und keine Mitglieder online

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